Usability von Benutzeroberflächen im Film
Jakob Nielsen schreibt über die 10 größten Usability-Patzer im Film
Sprechende Computer, holographische Projektionen und riesige Schriften sind völlig normal, wenn Benutzeroberflächen in Kino oder Fernsehen dargestellt werden. Wie gut oder schlecht wäre die Usability solcher Anwendungen wohl in der Realität?
Usability-Guru Jakob Nielsen beleuchtet das Thema ausführlicher in seinem Artikel Usability in the Movies — Top 10 Bloopers.
Hier die Top 10 in Kurzfassung:
- The Hero Can Immediately Use Any UI
- Time Travelers Can Use Current Designs
- The 3D UI
- Integration is Easy, Data Interoperates
- Access Denied / Access Granted
- Big Fonts
- Star Trek’s Talking Computer
- Remote Manipulators (Waldo Controls)
- You’ve Got Mail is Always Good News
- “This is Unix, It’s Easy”
Mein persönlicher Favorit unter den unmöglichen Usability-Erfindungen Hollywoods ist die 3D-Entwicklungsumgebung aus Operation Swordfish, die Schauspieler Hugh Jackman verwendet, um seinen revolutionären Virus zu programmieren. Wenn wir nur alle so arbeiten könnten…
Wie Jakob Nielsen selbst schreibt, handelt es sich bei Hollywoods Usability-Erfindungen natürlich nur dann um Ausrutscher, wenn man diese Benutzeroberflächen ins wirkliche Leben überträgt. Für die Verwendung im Film sind die meisten realen Oberflächen oft genauso ungeeignet. Trotzdem finde ich Nielsens Artikel unterhaltsam und eine schöne Anregung zum Weiterdenken in Sachen Usability.
Richtig lustig wird es dann noch im Ergänzungsartikel Excessive Interoperability in Independence Day. Nielsen zitiert hier Kommentare von Dan Hurley und Phil Bennett.
Did the aliens really design their APIs with a call to blowUpTheShipAsSoonAsTheGoodGuysGetFarEnoughAway(), as an easy to get to routine? (sadly the answer is probably yes)
Weitere Beiträge, die dich interessieren könnten:




Kommentare
Noch keine Kommentare.
Kommentieren