“Das Wüten der ganzen Welt” von Maarten ‘t Hart
Roman - Serie Piper
Alexander Goudveyl, der Sohn eines Lumpenhändlers, wächst in der holländischen Provinz auf. Seine Kindheit ist geprägt von zwei Dingen: dem Spielen klassischer Musik, was er sich auf einem alten Piano selbst beibringt, und der ständigen Angst, dass “Gott ihn zu töten sucht”.
Eines Tages kommt beides zusammen. Während er gerade am Klavier sitzt und Bach spielt, wird hinter seinem Rücken der Dorfpolizist erschossen. Alexander selbst entgeht anscheinend nur knapp dem Tode. Ein Ereignis, das den Rest seines Lebens prägen wird. Durch seine Auseinandersetzung mit diesem Trauma erfährt der Ich-Erzähler im Laufe der Jahre die volle Wahrheit über den Mord aber auch Erschreckendes über sich und seine eigene Herkunft.
Maarten ‘t Hart erzählt diese gefühlvolle Geschichte der holländischen Nachkriegszeit nicht ohne Augenzwinkern. Der an sich schon packende Verlauf der Geschichte von “Das Wüten der ganzen Welt ” wird aufgelockert durch allerlei Kuriositäten des südholländischen Provinzlebens und zum Teil sogar durch echte Komik. Dabei wirkt keine Situation konstruiert, sondern fügt sich nahtlos in das Gesamtkunstwerk ein.
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